16. November 2016

Abfülltechnik auf der drinktec – Aseptik als Königsweg

Wie kommt ein sorgfältig hergestelltes Getränk produktschonend, exakt abgemessen, hygienisch sicher und vor allem effizient in den Transportbehälter? Um diese scheinbar so einfache Kernfrage dreht sich die ganze Diskussion um die richtige Abfülltechnik. Alle technologischen Entwicklungen und Abfüll-Innovationen der Maschinenbauer und Packungsproduzenten, ob für Glas, PET, Dose oder Karton, gehen in diese Richtung. Und auf der drinktec 2017, der Weltmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, kommen sie alle zusammen und präsentieren ihre neuesten Ideen und technischen Errungenschaften. Ein perfekter Platz für die Abfüller, um den Status quo der Technologie zu sichten.

Auf insgesamt rund 80.000 Quadratmetern, das sind etwa zwei Drittel der zur Verfügung stehenden Hallenfläche, präsentiert die drinktec produktspezifische Prozesstechnik zur Herstellung bzw. Verarbeitung von Getränken, Milch und flüssigen Lebensmitteln. Ein wichtiger und immer größer werdender Bereich innerhalb der Prozesstechnik ist die Verpackungstechnik. Hierzu zählt ganz klar auch die Abfülltechnik, zu der die drinktec seit jeher eine absolute Vorreiterrolle einnimmt. Nachhaltigkeit, Ressourcenverbrauch und natürlich Hygiene sind hier die wichtigen Themen. Im Rahmen der Weintechnikmesse SIMEI, die 2017 erstmals als integraler Bestandteil der drinktec stattfindet, werden spezifische Lösungen für die Weinabfüllung präsentiert.

Auf der drinktec versammelt sich das „Who is Who“ der Branche
Für Thomas Ricker, Vorstand Abfüll- und Verpackungstechnik der Krones AG, Neutraubling, ist die drinktec „eine Art Status-Update für die Branche. Welches Zulieferunternehmen entwickelt was, in welche Richtung bewegt sich die Branche? Das lässt sich in München sehr gut abfragen. Die drinktec ist für uns die Messe schlechthin, auf der wir unsere Neuerungen international präsentieren können. Wir haben die Möglichkeit, mit Kunden persönlich in Kontakt zu treten, die man nicht jeden Tag trifft. Denn auf der drinktec versammelt sich das „Who is who“ der internationalen Getränke- und Liquid Food Branche.“

Drei große Trends
Wo könnte die Reise des Abfüllens von Getränken und Liquid-Foods 2017 hingehen? Drei große Trends zeichnen sich in der Abfülltechnik ab:

  • hundertprozentige Produktsicherheit durch konsequentes Hygienic Design
  • Maximierung der Füllperformance
  • Stärkung der Nachhaltigkeit und Senkung der Medienverbräuche.


„Möglich wird dies beispielsweise durch fortwährende Verbesserungen im gesamten Produktweg, durch die Erhöhung des Automatisierungsgrades am Füllventil oder dem Einsatz von intelligenten Füllventilkomponenten“, erklärt der Krones Vorstand Thomas Ricker.

Die Blockbauweise, also die mechanische und elektronische Zusammenführung einzelner Maschinen zu einer Einheit, hat sich ebenfalls als ein hervorragendes Instrument herausgestellt, um den Abfüllprozess weiter zu optimieren. Die inline-Herstellung von PET-Behältern und sofortige Abfüllung ohne Zwischen-transporteure erleichtern auch die Nutzung von Leichtgewicht-Flaschen.

Eigenschaften von Glas mit Gewichtsvorteilen von PET
Bei der Abfüllung gewinnt die PET-Flasche zunehmend an Bedeutung. Mit geeigneten Beschichtungs-Verfahren lassen sich aber die optimalen Eigenschaften von Glas mit den Gewichtsvorteilen der PET-Flasche vereinen“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der KHS AG, Dortmund, Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer.

Innovationen wie eine Lightweight-1-Liter-PET-Flasche für Milch- und Milchmixgetränke unterstreichen diesen Anspruch. Sie kann aseptisch abgefüllt werden, schützt das Produkt, senkt die Herstellungskosten und ist komplett recyclingfähig. Außerdem sieht Niemeyer durch die direkte Verbindung von Blasmaschine, Etikettierer und Füller eine Steigerung der Effizienz und der Flexibilität für die Anwender, besonders bei hohen Leistungen für die Global Player des Marktes.

Verfügbarkeit ist bei der Aseptik entscheidend
Zumindest für die Abfüllung von sensiblen, schwachsauren Getränken in PET-Behälter scheint sich die Aseptik zunehmend als Königsweg herauszustellen. Schon jetzt werden verschiedenste Varianten von den Herstellern angeboten und von den Abfüllern eingesetzt, immer möglichst punktgenau auf die spezifische Anwendung ausgerichtet. Ob Nass-Aseptik mit Peressigsäure oder Trocken-Aseptik mittels Wasserstoffperoxid, ob Sterilisation des fertigen Behälters oder bereits des Preforms, ob Einzelmaschinen oder Blockung von Anlagen – je nach den Anforderungskriterien der Betreiber macht das eine oder das andere mehr Sinn.

Speziell in der Aseptik sind Entwicklungen zu erwarten, die in Richtung Flexibilisierung des Anlagenkonzepts gehen, in den Ausbau der Leistungsstufen und den Einsatz von Entkeimungstechnologien, die dazu beitragen, die Gesamtverbräuche einer Anlage zu senken. Gerade in der Aseptik ist bei steigender Anzahl der Produkte die Verfügbarkeit der Anlage das entscheidende Thema. Verfügbarkeit drückt sich in den Total Cost of Ownership (TCO) aus, einem Parameter, den die Abfüller immer konsequenter ins Auge fassen.

Bei der Trockenaseptik ist die Preformentkeimung state-of-the-art, bei der Nassentkeimung geht es um weitere Reduzierung der Medienverbräuche. Auf der drinktec 2017 können die Besucher zusammen mit den Ausstellern die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Sterilisations-Technologien erarbeiten.

Praxisnahe Lösungsansätze
Aber die Kraft der drinktec liegt nicht nur im Gespräch mit den Ausstellern. Das Rahmenprogramm und die Diskussionen mit Fachleuten aus der Branche tun ein Übriges. Im drinktec Forum beispielsweise geben Experten aus Forschung und Praxis Antworten auf die Frage, welche Themen der Zukunft die Branche bewegen. Sie präsentieren wegweisende Ideen und praxisnahe Lösungsansätze. Im drinktec Forum werden Fragen rund um die Hygiene einen Schwerpunkt bilden. Für die so wichtige Abfülltechnik und speziell die Aseptik natürlich eine besonders spannende Angelegenheit.

drinktec als Trendbarometer
„Auf der drinktec in München wird die Zukunft unserer Branche sichtbar,“ meint Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer. „Denn die Messe ist nicht nur Treffpunkt für Kunden und Hersteller, sondern auch ein Trendbarometer.“ Dass die drinktec eine elementare Messe für die Abfülltechnik ist, sehen auch die Besucher so. 97 Prozent vergaben nach der letzten Messe Bestnoten für die Bereiche Behältnisse, Packmittel, und Verschlüsse sowie Abfüll- und Verpackungstechnik auf der drinktec.

 
 
 
 
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Schlussbericht

Schlussbericht drinktec 2017

Über 76.000 Besucher – die drinktec 2017 bricht alle Rekorde!

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